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		<title><![CDATA[draco-dormiens - Your Remembrall]]></title>
		<link>https://draco-dormiens.de/</link>
		<description><![CDATA[draco-dormiens - https://draco-dormiens.de]]></description>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2026 05:33:36 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[Devil on a rampage]]></title>
			<link>https://draco-dormiens.de/showthread.php?tid=50</link>
			<pubDate>Wed, 10 Mar 2021 15:27:11 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://draco-dormiens.de/member.php?action=profile&uid=0">Stellan Tozier</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://draco-dormiens.de/showthread.php?tid=50</guid>
			<description><![CDATA[<center><div class="initial"><div class="ego">Little forget-me-not</div></div><div class="egogl"></div><div class="egobl"></div><div class="egotitle2"><h5><font size=1>They should've locked you up, You're not a part time god</font></h5></div>
<br />
<div class="egob"><div class="egopicl" style="background: url('https://abload.de/img/devilaokua.gif');"><div class="borle"><div class="borle2"></div></div></div><div class="egopic2" style="background: url('https://abload.de/img/devill88jt5.gif');"><div class="borri"><div class="borri2"></div></div></div><div class="egoye"></div><div class="egoblp"></div><div class="egoye2"></div><br><br />
<center><div class="egopost">Unpünklich, war er sich doch nicht ganz sicher gewesen, ob er wirklich auftauchen sollte oder gar wollte, schob er mit der Schulter die Tür zum Tropfenden Kessel auf, den Blick direkt umherhuschen lassend, als hätte er irgendetwas zu befürchten: dabei sollte das heutige Treffen doch recht zahm ablaufen—wers glaubt. In letzter Zeit war nichts, aber auch gar nichts in irgendeiner Weise zahm abgelaufen, ganz im Gegenteil. Als würde das Schicksal ihn noch mehr testen als es das ohnehin schon zutun pflegte schien man ihm nach und nach alles nehmen zu wollen. Den letzten Funken Vertrauen in seine Mitmenschen (auch wenn er davon noch nie sonderlich viel gehabt hatte), eine gute Portion allgemeiner Sorglosigkeit und Neutralität, ein Stück Halt... die Liste war unendlich. Beinahe als würde er erwarten, dass man ihm jeden Moment einen dunklen Sack über den Kopf werfen und ihn mitschleppen würde, alternativ tat es auch ein Tuch, das auf seinen Mund gepresst wurde—auch wenn das alles Muggel-Methoden waren—, warf er einen Blick über seine Schulter, tat noch einen Schritt nach vorn und schien sich erst dann wirklich entspannen zu können.<br />
Immerhin war es Millicent, die ihn herbestellt hatte. Millicent, mit der er gar nicht wirklich lange sprechen konnte, hatte es die letzten beiden Male doch darin geendet, dass sie schließlich aneinander, einmal ineinander gehangen und sich lieber damit vergnügt hatten, anstatt sich überflüssige Worte an den Kopf zu werfen. Der Gedanke schien ihn ein klein wenig zu besänftigen, auch wenn er nicht ausschließen wollte oder konnte, dass es heute nicht dazu kommen würde. Weshalb wollte sie also mit ihm sprechen? Die erste Möglichkeit, die dem Franzosen in den Sinn gekommen war, lag auf der Hand: ihre Eltern hatten es mitbekommen und nun wollte ihr Vater Stellan am liebsten umbringen. Vielleicht hatte sie ihn noch mit Worten besänftigen können und wollte ihm nun sagen, dass er sich aus dem Staub machen sollte. Wer wusste das schon.<br />
Eine schönere, wenn auch sehr unwahrscheinliche Möglichkeit; sie wollte wieder mit ihm ins Bett springen. Dass sie ihn immerhin hier in den Tropfenden Kessel zitiert hatte, an dem Erinnerungen hingen, die leider ein wenig löchrig waren, war doch sicherlich nicht willkürlich. Und dennoch; unwahrscheinlich. Leider. Hätte Stellan doch eigentlich nichts dagegen, das ganze zu wiederholen. Oder, besser gesagt, das, was sie in Hogsmeade angefangen hatten, endlich fortzuführen.<br />
Ihr Brief allerdings hatte es deutlich werden lassen: sie mussten sich unterhalten. Bei der Erinnerung an den Wortlaut verzog er ein wenig das Gesicht, auch wenn er sich nicht einmal wirklich sicher war, ob sie es genau so geschrieben hatte—immerhin hatte der Brief sich, nachdem er das letzte Wort gelesen hatte, selbst entzündet. Keine Chance, ihn ein zweites Mal zu lesen, sich die Worte einzuprägen. Sie konnte von Glück sprechen, dass er sich die Daten hatte merken können. Ob er genau das gleich bereuen würde..?<br />
<br />
Wie automatisch fand sein Blick die Gestalt, nach der er Ausschau gehalten hatte; Millicent, die am gleichen Tisch (wenn ihn gerade nicht alles täuschte) wie letzten Monat saß, die dunkle Mähne rahmte ihr Gesicht ein, das heute nicht von einer geröteten, geschwollenen Wange geschmückt wurde. Einen Moment lang sah er sie an, ehe seine Augen ein wenig schmaler wurden und er sich in Bewegung setzte, um sich ihr Gegenüber auf den Stuhl fallen zu lassen. Seinen Rucksack —den er diesen Monat schon einmal sehnlichst vermisst hatte und ihn seither nicht mehr aus den Augen lassen wollte— ließ er fallen, schob ihn mit dem Fuß unter den Tisch und klemmte ihn zwischen seine Unterschenkel, ehe er ein teils falsches, teils amüsiertes Lächeln aufsetzte. <b>"Hi."</b> kam es ihm über die Lippen, er zuckte leicht mit der Nase, ließ den Blick auffällig über sie huschen. <b>"Wie läuft die Verlobung?" </b>Als wäre es gewöhnlicher Small-Talk, als würde er nicht am liebsten einfach den Mund halten, diese Verlobte mit in irgendein Zimmer nehmen und dort mit ihr schlafen oder sonstige Dinge anstellen, ließ er es klingen. Kaum klang die Frage aus, bewegte er sich ein wenig auf seinem Stuhl, zog den dunkelgrauen Mantel aus und legte ihn über die Lehne des Stuhls, beinahe als Zeichen dafür, dass er tatsächlich bereit war mit ihr zu sprechen, anstatt direkt wieder abzuhauen, sollte es ihm zu langweilig oder gar bedrohlich werden. Dabei hatte er genau das vor — abhauen, sollte es zu langweilig oder gar bedrohlich werden. Das goldene Armband, welches er um sein Handgelenk trug (er hatte es einmal bei einem Gastgeber geklaut) ließ ein leichtes, fast helles Kling! hören, kaum dass er beide Hände auf die etwas klebrige Tischplatte legte und seine Aufmerksamkeit wieder auf Bulstrode heftete.</div></center></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><div class="initial"><div class="ego">Little forget-me-not</div></div><div class="egogl"></div><div class="egobl"></div><div class="egotitle2"><h5><font size=1>They should've locked you up, You're not a part time god</font></h5></div>
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<div class="egob"><div class="egopicl" style="background: url('https://abload.de/img/devilaokua.gif');"><div class="borle"><div class="borle2"></div></div></div><div class="egopic2" style="background: url('https://abload.de/img/devill88jt5.gif');"><div class="borri"><div class="borri2"></div></div></div><div class="egoye"></div><div class="egoblp"></div><div class="egoye2"></div><br><br />
<center><div class="egopost">Unpünklich, war er sich doch nicht ganz sicher gewesen, ob er wirklich auftauchen sollte oder gar wollte, schob er mit der Schulter die Tür zum Tropfenden Kessel auf, den Blick direkt umherhuschen lassend, als hätte er irgendetwas zu befürchten: dabei sollte das heutige Treffen doch recht zahm ablaufen—wers glaubt. In letzter Zeit war nichts, aber auch gar nichts in irgendeiner Weise zahm abgelaufen, ganz im Gegenteil. Als würde das Schicksal ihn noch mehr testen als es das ohnehin schon zutun pflegte schien man ihm nach und nach alles nehmen zu wollen. Den letzten Funken Vertrauen in seine Mitmenschen (auch wenn er davon noch nie sonderlich viel gehabt hatte), eine gute Portion allgemeiner Sorglosigkeit und Neutralität, ein Stück Halt... die Liste war unendlich. Beinahe als würde er erwarten, dass man ihm jeden Moment einen dunklen Sack über den Kopf werfen und ihn mitschleppen würde, alternativ tat es auch ein Tuch, das auf seinen Mund gepresst wurde—auch wenn das alles Muggel-Methoden waren—, warf er einen Blick über seine Schulter, tat noch einen Schritt nach vorn und schien sich erst dann wirklich entspannen zu können.<br />
Immerhin war es Millicent, die ihn herbestellt hatte. Millicent, mit der er gar nicht wirklich lange sprechen konnte, hatte es die letzten beiden Male doch darin geendet, dass sie schließlich aneinander, einmal ineinander gehangen und sich lieber damit vergnügt hatten, anstatt sich überflüssige Worte an den Kopf zu werfen. Der Gedanke schien ihn ein klein wenig zu besänftigen, auch wenn er nicht ausschließen wollte oder konnte, dass es heute nicht dazu kommen würde. Weshalb wollte sie also mit ihm sprechen? Die erste Möglichkeit, die dem Franzosen in den Sinn gekommen war, lag auf der Hand: ihre Eltern hatten es mitbekommen und nun wollte ihr Vater Stellan am liebsten umbringen. Vielleicht hatte sie ihn noch mit Worten besänftigen können und wollte ihm nun sagen, dass er sich aus dem Staub machen sollte. Wer wusste das schon.<br />
Eine schönere, wenn auch sehr unwahrscheinliche Möglichkeit; sie wollte wieder mit ihm ins Bett springen. Dass sie ihn immerhin hier in den Tropfenden Kessel zitiert hatte, an dem Erinnerungen hingen, die leider ein wenig löchrig waren, war doch sicherlich nicht willkürlich. Und dennoch; unwahrscheinlich. Leider. Hätte Stellan doch eigentlich nichts dagegen, das ganze zu wiederholen. Oder, besser gesagt, das, was sie in Hogsmeade angefangen hatten, endlich fortzuführen.<br />
Ihr Brief allerdings hatte es deutlich werden lassen: sie mussten sich unterhalten. Bei der Erinnerung an den Wortlaut verzog er ein wenig das Gesicht, auch wenn er sich nicht einmal wirklich sicher war, ob sie es genau so geschrieben hatte—immerhin hatte der Brief sich, nachdem er das letzte Wort gelesen hatte, selbst entzündet. Keine Chance, ihn ein zweites Mal zu lesen, sich die Worte einzuprägen. Sie konnte von Glück sprechen, dass er sich die Daten hatte merken können. Ob er genau das gleich bereuen würde..?<br />
<br />
Wie automatisch fand sein Blick die Gestalt, nach der er Ausschau gehalten hatte; Millicent, die am gleichen Tisch (wenn ihn gerade nicht alles täuschte) wie letzten Monat saß, die dunkle Mähne rahmte ihr Gesicht ein, das heute nicht von einer geröteten, geschwollenen Wange geschmückt wurde. Einen Moment lang sah er sie an, ehe seine Augen ein wenig schmaler wurden und er sich in Bewegung setzte, um sich ihr Gegenüber auf den Stuhl fallen zu lassen. Seinen Rucksack —den er diesen Monat schon einmal sehnlichst vermisst hatte und ihn seither nicht mehr aus den Augen lassen wollte— ließ er fallen, schob ihn mit dem Fuß unter den Tisch und klemmte ihn zwischen seine Unterschenkel, ehe er ein teils falsches, teils amüsiertes Lächeln aufsetzte. <b>"Hi."</b> kam es ihm über die Lippen, er zuckte leicht mit der Nase, ließ den Blick auffällig über sie huschen. <b>"Wie läuft die Verlobung?" </b>Als wäre es gewöhnlicher Small-Talk, als würde er nicht am liebsten einfach den Mund halten, diese Verlobte mit in irgendein Zimmer nehmen und dort mit ihr schlafen oder sonstige Dinge anstellen, ließ er es klingen. Kaum klang die Frage aus, bewegte er sich ein wenig auf seinem Stuhl, zog den dunkelgrauen Mantel aus und legte ihn über die Lehne des Stuhls, beinahe als Zeichen dafür, dass er tatsächlich bereit war mit ihr zu sprechen, anstatt direkt wieder abzuhauen, sollte es ihm zu langweilig oder gar bedrohlich werden. Dabei hatte er genau das vor — abhauen, sollte es zu langweilig oder gar bedrohlich werden. Das goldene Armband, welches er um sein Handgelenk trug (er hatte es einmal bei einem Gastgeber geklaut) ließ ein leichtes, fast helles Kling! hören, kaum dass er beide Hände auf die etwas klebrige Tischplatte legte und seine Aufmerksamkeit wieder auf Bulstrode heftete.</div></center></div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Shotguns and Roses make a deadly potion]]></title>
			<link>https://draco-dormiens.de/showthread.php?tid=49</link>
			<pubDate>Wed, 10 Mar 2021 14:11:56 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://draco-dormiens.de/member.php?action=profile&uid=8">Millicent Bulstrode</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://draco-dormiens.de/showthread.php?tid=49</guid>
			<description><![CDATA[(Fortsetzung, Duell von Theodore Nott & Millicent Bulstrode)<br />
<br />
Mit viel zu großer Genugtuung beobachtete Millicent, wie Nott's Schutzzauber fehlschlug, ihr Flipendo Maxima ihn daraufhin traf und mit voller Wucht zurückschleuderte. Vielleicht war es der Hass, der sich mit jedem Tag in ihr angestaut hatte, vielleicht war es aber auch etwas gänzlich anderes, das die junge Bulstrode auf diese rücksichtslose Art und Weise grausam werden ließ, als sie dem noch am Boden Liegenden ein Diffindo ins Gesicht schleudern wollte und es seinen schnellen Reflexen zu verdanken war, dass es anstatt sein hübsches Gesichts die Fliesen auf dem Boden zersprengte. Seitens des Lehrers erschallte keinerlei Verwarnung oder Sonstiges - aber bei so vielen <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Unfällen</span>, die im Duellierclub passierten, fragte man sich vielleicht sowieso, ob der Lehrer nicht vielleicht sogar Gefallen daran fand, wenn sich die Schüler gegenseitig verletzten. Wahrscheinlich würde er nur eingreifen, sollten <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">unverzeihliche Flüche</span> gesprochen werden, doch das war hier bisher - Merlin sei Dank - noch nicht vorgekommen. Und sowieso wäre das nicht nur ein Grund für einen Schulausschluss - sondern auch ein Grund für Askaban. Nun, in Millicent's Fall wohl eher noch ein Grund <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">MEHR</span> für Askaban. Denn allein für die Aktion mit ihren Eltern und dem Gringott's Verließ würde die Slytherin nach Askaban kommen. Mindestens. Das hieß, sofern ihr Vater sie überhaupt am Leben ließ.<br />
Dass sie bisher noch nichts von ihren Eltern gehört hatte, machte ihr Sorgen. Immerhin hatte sie keineswegs damit gerechnet, dass ihr <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Obliviate</span> tatsächlich gefruchtet hatte. Aber gut, sie hatte es auch nicht getestet und gewartet, bis ihre Eltern aus ihrem Schlaf der lebenden Toten erwachten. Sie hatte sich rechtzeitig mit Stellan verpisst. Immerhin hatte sie keine Lust, Schuld daran zu sein, dass Mr. Bulstrode seinen Frust an dem Muggelgeborenen ausließ. Denn vielleicht würde er seine Tochter verstümmeln oder ähnlich Grausames antun, doch bei dem Muggelstämmigen würde ihr Dad keineswegs zögern, sondern ihn direkt <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">killen</span>. Und das, das war etwas, das der Brünetten Sorge bereitete. Immense Sorgen. Vielleicht, vielleicht sollte sie ihm schreiben? Nur, um sich zu erkundigen, ob es ihm gut ging? Doch wenn sie ehrlich war, suchte sie vielleicht auch einfach nur nach irgendeinem Grund, nach irgendeinem <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Vorwand</span>, um ihn wiederzusehen. Denn das war etwas, was sie lernen musste, sich einzugestehen: Sie mochte ihn. Verdammt, sie mochte ihn viel zu sehr. Und genau deshalb...durfte sie nicht egoistisch sein und sich bei ihm melden. Es musste erst Gras über die Sache wachsen. Sie musste erst sicherstellen, dass ein Treffen ihn nicht in Gefahr brachte. Oder in das Visier ihres Vaters.<br />
Scheiße.<br />
<br />
Millicent wurde unsanft aus ihren Gedanken zurück in die Realität geschmettert, als Theo's wütende Stimme zu ihr herüberschallte. Als würde ihr Leben davon abhängen klammerte sich die junge Slytherin an ihren Haselholzstab, der - genau wie ihre Hand - plötzlich anfing zu zittern. Ihre blaugrünen Augen weiteten sich kurz schockiert, als sie die zersplitterten Fliesen neben Nott betrachtete und ihr bewusst wurde, dass dies sein Gesicht hätte sein können, wenn er nicht im rechten Augenblick zur Seite gesprungen wäre. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Fuck..."</span> entfuhr es ihr leise - doch sie kam gar nicht dazu, weiter über ihre unüberlegt gefährliche Strategie nachzudenken. Denn der Boden unter ihren Füßen wurde plötzlich unnatürlich heiß. Mit einem zornigen Fluchen hechtete Bulstrode zur Seite, Richtung kühlerem Boden. Während sie mehr oder weniger schmerzhaft einmal mit ihrem schlanken Körper den Boden küsste und entlangschlitterte, erfassten ihre blaugrünen Augen die magischen Stricke, die aus Nott's Zauberstab in ihre Richtung flatterten. Genau im rechten Moment zauberte Millicent ein magisches Schutzschild, an welchem Nott's Zauber abprallte, die Stricke etwas verloren durch die Luft wabbelten, um dann schlaff zu Boden zu fallen. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Aquamenti!"</span> presste sie wutentbrannt zwischen ihren Lippen hervor und deutete mit ihrem Stab auf die immernoch glühenden Steinfliesen. Das Wasser verdunstete in einem dichten Nebel und Millicent erhob sich hastig, um den Nebel dazu zu nutzen, zu Atem zu kommen. Ihre Rippen protestierten heftig stechend bei jedem Atemzug und sie war sich plötzlich gar nicht mehr so sicher, ob ihre Rippen tatsächlich schon geheilt waren. Der Sturz eben hatte auf jeden Fall wieder dafür gesorgt, dass ihre Seite schmerzte, doch Millicent würde den Teufel tun und jetzt einfach aufgeben. Diese Blöße und Scham wollte sie sich nicht geben, dazu war sie zu stolz.<br />
Als der Nebel sich verflüchtigte, schien die Spitze ihres Zauberstabes plötzlich zu explodieren - ein greller Lichtblitz schoss daraus hervor, im wahrsten Sinne des Wortes. Die Luft zog sich unter der Spannung des unausgesprochenen Zaubers erdrückend zusammen, während sich die Spannung bündelt zu einem zuckenden Blitzstrahl, der aus dem Haselholzstab der Slytherin herausschoss und zuckend Richtung Nott tanzte, einige Seitenarme des Blitzes trafen die Membran des Schutzzaubers des Duellierlehrers und instinktiv traten einige Schüler von dem Schutzschild zurück, als fürchten sie, es könnte nicht standhalten. Während die elektrische, blendend helle Elektrizitätswand auf Nott zuschoss, hielt sich Millicent die schmerzenden Rippen, welche sich in diesem Moment anfühlten wie Dolche, die sich bei jedem Atemzug in ihre Lungenflügel bohrten. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Episkey</span>"</span> presste sie atemlos hervor und deutete mit ihrem Stab auf ihre Rippen - der Schmerz ließ etwas nach, doch scheinbar reichte ein einfacher Heilzauber nicht mehr aus, um sie endgültig zu heilen. Wenigstens bekam sie nun wieder Luft. Ihre blaugrünen Augen suchten nach der Gestalt Nott's, doch der grelle Blitzzauber hatte ihren Blick etwas geblendet, sodass bunte Sternchen vor ihren Augen tanzten. Sicherheitshalber zauberte Millicent ein erneutes Protego um ihre schlanke Gestalt, während sie mit gezücktem Zauberstab langsam seitwärts schlich, darauf wartete, dass ihre Sicht sich wieder besserte. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Lebst du noch, Nott...?"</span> rief Millicent durch den merkwürdig still gewordenen Raum, ihre Stimme klang durchaus gehässig, doch merkwürdigerweise war eine Spur Sorge darin zu hören, als befürchte sie tatsächlich, dass ihr Blitz ihn gegrillt hatte. Doch wenn dem so gewesen wäre, hätte der Lehrer schon lange eingegriffen, deshalb hielt Millicent weiterhin ihren Schutz aufrecht, während ihre Augen wieder klarere Umrisse erkennen konnten, ihre Rippen nurnoch schwach schmerzend pochten, ihr Herz das Adrenalin durch ihre Adern rauschen ließ.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Theo...?"</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[(Fortsetzung, Duell von Theodore Nott & Millicent Bulstrode)<br />
<br />
Mit viel zu großer Genugtuung beobachtete Millicent, wie Nott's Schutzzauber fehlschlug, ihr Flipendo Maxima ihn daraufhin traf und mit voller Wucht zurückschleuderte. Vielleicht war es der Hass, der sich mit jedem Tag in ihr angestaut hatte, vielleicht war es aber auch etwas gänzlich anderes, das die junge Bulstrode auf diese rücksichtslose Art und Weise grausam werden ließ, als sie dem noch am Boden Liegenden ein Diffindo ins Gesicht schleudern wollte und es seinen schnellen Reflexen zu verdanken war, dass es anstatt sein hübsches Gesichts die Fliesen auf dem Boden zersprengte. Seitens des Lehrers erschallte keinerlei Verwarnung oder Sonstiges - aber bei so vielen <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Unfällen</span>, die im Duellierclub passierten, fragte man sich vielleicht sowieso, ob der Lehrer nicht vielleicht sogar Gefallen daran fand, wenn sich die Schüler gegenseitig verletzten. Wahrscheinlich würde er nur eingreifen, sollten <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">unverzeihliche Flüche</span> gesprochen werden, doch das war hier bisher - Merlin sei Dank - noch nicht vorgekommen. Und sowieso wäre das nicht nur ein Grund für einen Schulausschluss - sondern auch ein Grund für Askaban. Nun, in Millicent's Fall wohl eher noch ein Grund <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">MEHR</span> für Askaban. Denn allein für die Aktion mit ihren Eltern und dem Gringott's Verließ würde die Slytherin nach Askaban kommen. Mindestens. Das hieß, sofern ihr Vater sie überhaupt am Leben ließ.<br />
Dass sie bisher noch nichts von ihren Eltern gehört hatte, machte ihr Sorgen. Immerhin hatte sie keineswegs damit gerechnet, dass ihr <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Obliviate</span> tatsächlich gefruchtet hatte. Aber gut, sie hatte es auch nicht getestet und gewartet, bis ihre Eltern aus ihrem Schlaf der lebenden Toten erwachten. Sie hatte sich rechtzeitig mit Stellan verpisst. Immerhin hatte sie keine Lust, Schuld daran zu sein, dass Mr. Bulstrode seinen Frust an dem Muggelgeborenen ausließ. Denn vielleicht würde er seine Tochter verstümmeln oder ähnlich Grausames antun, doch bei dem Muggelstämmigen würde ihr Dad keineswegs zögern, sondern ihn direkt <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">killen</span>. Und das, das war etwas, das der Brünetten Sorge bereitete. Immense Sorgen. Vielleicht, vielleicht sollte sie ihm schreiben? Nur, um sich zu erkundigen, ob es ihm gut ging? Doch wenn sie ehrlich war, suchte sie vielleicht auch einfach nur nach irgendeinem Grund, nach irgendeinem <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Vorwand</span>, um ihn wiederzusehen. Denn das war etwas, was sie lernen musste, sich einzugestehen: Sie mochte ihn. Verdammt, sie mochte ihn viel zu sehr. Und genau deshalb...durfte sie nicht egoistisch sein und sich bei ihm melden. Es musste erst Gras über die Sache wachsen. Sie musste erst sicherstellen, dass ein Treffen ihn nicht in Gefahr brachte. Oder in das Visier ihres Vaters.<br />
Scheiße.<br />
<br />
Millicent wurde unsanft aus ihren Gedanken zurück in die Realität geschmettert, als Theo's wütende Stimme zu ihr herüberschallte. Als würde ihr Leben davon abhängen klammerte sich die junge Slytherin an ihren Haselholzstab, der - genau wie ihre Hand - plötzlich anfing zu zittern. Ihre blaugrünen Augen weiteten sich kurz schockiert, als sie die zersplitterten Fliesen neben Nott betrachtete und ihr bewusst wurde, dass dies sein Gesicht hätte sein können, wenn er nicht im rechten Augenblick zur Seite gesprungen wäre. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Fuck..."</span> entfuhr es ihr leise - doch sie kam gar nicht dazu, weiter über ihre unüberlegt gefährliche Strategie nachzudenken. Denn der Boden unter ihren Füßen wurde plötzlich unnatürlich heiß. Mit einem zornigen Fluchen hechtete Bulstrode zur Seite, Richtung kühlerem Boden. Während sie mehr oder weniger schmerzhaft einmal mit ihrem schlanken Körper den Boden küsste und entlangschlitterte, erfassten ihre blaugrünen Augen die magischen Stricke, die aus Nott's Zauberstab in ihre Richtung flatterten. Genau im rechten Moment zauberte Millicent ein magisches Schutzschild, an welchem Nott's Zauber abprallte, die Stricke etwas verloren durch die Luft wabbelten, um dann schlaff zu Boden zu fallen. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Aquamenti!"</span> presste sie wutentbrannt zwischen ihren Lippen hervor und deutete mit ihrem Stab auf die immernoch glühenden Steinfliesen. Das Wasser verdunstete in einem dichten Nebel und Millicent erhob sich hastig, um den Nebel dazu zu nutzen, zu Atem zu kommen. Ihre Rippen protestierten heftig stechend bei jedem Atemzug und sie war sich plötzlich gar nicht mehr so sicher, ob ihre Rippen tatsächlich schon geheilt waren. Der Sturz eben hatte auf jeden Fall wieder dafür gesorgt, dass ihre Seite schmerzte, doch Millicent würde den Teufel tun und jetzt einfach aufgeben. Diese Blöße und Scham wollte sie sich nicht geben, dazu war sie zu stolz.<br />
Als der Nebel sich verflüchtigte, schien die Spitze ihres Zauberstabes plötzlich zu explodieren - ein greller Lichtblitz schoss daraus hervor, im wahrsten Sinne des Wortes. Die Luft zog sich unter der Spannung des unausgesprochenen Zaubers erdrückend zusammen, während sich die Spannung bündelt zu einem zuckenden Blitzstrahl, der aus dem Haselholzstab der Slytherin herausschoss und zuckend Richtung Nott tanzte, einige Seitenarme des Blitzes trafen die Membran des Schutzzaubers des Duellierlehrers und instinktiv traten einige Schüler von dem Schutzschild zurück, als fürchten sie, es könnte nicht standhalten. Während die elektrische, blendend helle Elektrizitätswand auf Nott zuschoss, hielt sich Millicent die schmerzenden Rippen, welche sich in diesem Moment anfühlten wie Dolche, die sich bei jedem Atemzug in ihre Lungenflügel bohrten. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Episkey</span>"</span> presste sie atemlos hervor und deutete mit ihrem Stab auf ihre Rippen - der Schmerz ließ etwas nach, doch scheinbar reichte ein einfacher Heilzauber nicht mehr aus, um sie endgültig zu heilen. Wenigstens bekam sie nun wieder Luft. Ihre blaugrünen Augen suchten nach der Gestalt Nott's, doch der grelle Blitzzauber hatte ihren Blick etwas geblendet, sodass bunte Sternchen vor ihren Augen tanzten. Sicherheitshalber zauberte Millicent ein erneutes Protego um ihre schlanke Gestalt, während sie mit gezücktem Zauberstab langsam seitwärts schlich, darauf wartete, dass ihre Sicht sich wieder besserte. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Lebst du noch, Nott...?"</span> rief Millicent durch den merkwürdig still gewordenen Raum, ihre Stimme klang durchaus gehässig, doch merkwürdigerweise war eine Spur Sorge darin zu hören, als befürchte sie tatsächlich, dass ihr Blitz ihn gegrillt hatte. Doch wenn dem so gewesen wäre, hätte der Lehrer schon lange eingegriffen, deshalb hielt Millicent weiterhin ihren Schutz aufrecht, während ihre Augen wieder klarere Umrisse erkennen konnten, ihre Rippen nurnoch schwach schmerzend pochten, ihr Herz das Adrenalin durch ihre Adern rauschen ließ.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Theo...?"</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Nothing ever comes without a consequence]]></title>
			<link>https://draco-dormiens.de/showthread.php?tid=48</link>
			<pubDate>Mon, 08 Mar 2021 22:24:42 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://draco-dormiens.de/member.php?action=profile&uid=9">Theodore Nott</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://draco-dormiens.de/showthread.php?tid=48</guid>
			<description><![CDATA[<center><div class="alchemist"><div class="initial"><div class="alchemisttitle">In this house of mine</div></div><div class="alchemist1b"></div><div class="alchemist2b"></div><div class="alchemistpic" style="background: url('https://data.whicdn.com/images/302084576/original.gif');"></div><div class="alchemist3b"></div><div class="alchemist4b"></div><div class="alchemistly"><div class="alchemisttitle2"><div class="initial">nothing ever comes without a consequence or cost</div></div></div><div class="alchemisttxt">
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Ich bring mich um!</span>, schoss es Theodore durch den Kopf, als er Gewächshaus Nummer 2 betrat und ihm das aufgeregte Geschnatter seiner Mitschüler entgegenschlug. Missmutig sah er sich um. Obwohl er normalerweise überpünktlich war, hielten die neuen Schulsprecherverpflichtungen ihn seit diesem Jahr regelmäßig so sehr auf Trab, dass er nicht selten der letzte Schüler war, der knapp vor Unterrichtsbeginn im jeweiligen Klassenraum eintrudelte. Da er für gewöhnlich entsprechend früh für den Unterricht auf der Matte stand, war er es bislang gewohnt gewesen, die Freiheit zu haben, sich seinen Sitzplatz nach Belieben aussuchen zu können. Nun aber blieb ihm nicht viel anderes übrig als sich einen Platz freihalten zu lassen, oder, wenn er wie in diesem Fall der einzige aus seinem Freundeskreis war, der den Kurs belegte, sich mit dem Platz zufrieden zu geben, der freigeblieben war - etwas, das Theodore ausgesprochen missfiel.<br />
Er machte sich nicht einmal die Mühe, einen geschlagenen Seufzer zu unterdrücken. Mit vielen hier kam er nur leidlich zurecht, was sich nach den Geschehnissen des vergangenen Jahres nicht gerade zum Besseren gewendet hatte. Und was den stolzen Rest der anwesenden Mitschüler anging... würde er es wohl bevorzugen, sie nach diesem Jahr nie wieder sehen zu müssen... sein Blick fiel schlussendlich auf Schlammblut Tozier, der sich an einem Arbeitspult im hinteren Mittelfeld des Gewächshauses niedergelassen hatte und neben dem augenscheinlich der letzte Platz frei war. Die Versuchung, auf dem Absatz wieder kehrt zu machen und Professor Sprout eine Ausrede über Kopfschmerzen oder Übelkeit aufzutischen, wallte instinktiv in Theodore hoch, doch er zwang sich zur Ruhe. Dies war ein wichtiges Jahr und er freute sich auf das Ende seiner Zeit in Hogwarts. Er würde seinen Abschluss gewiss nicht aufs Spiel setzen; erst recht nicht dafür, um einem Deppen wie Stellan Tozier aus dem Weg zu gehen.<br />
<span style="color: #d1b159;" class="mycode_color">„Tozier“</span>, grüßte Theodore den Ravenclaw müde, ohne übertriebene Inbrunst und ohne sich die Mühe zu machen, den anderen höflicherweise zu fragen, ob der Platz neben ihm überhaupt noch frei war. Als er saß, machte er sich daran, den Wälzer, den sie dieses Jahr für Kräuterkunde hatten anschaffen müssen, aus der Tasche zu holen, wobei er sich Mühe gab, sich durch nichts anmerken zu lassen, dass die unmittelbare Gegenwart Stellans ihn störte. Es schien wohl sein Schicksal zu sein, die nächsten 90 Minuten mit diesem Quälgeist zu verbringen. Vorbildlich kramte er noch Tinte, Pergament und Feder hervor und kurz darauf schlangen sich in seiner geschwungenen Handschrift Datum sowie das heutige Thema über das Pergament. Einigermaßen zufrieden mit seiner Vorbereitung, starrte er kurz hinüber auf Stellans Hälfte des Tisches, fast schon als hoffte er auf eine Gelegenheit, mal wieder eine abfällige Bemerkung über dessen grausame Handschrift oder seine erbärmliche Rechtschreibung von sich geben zu können.</div></div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><div class="alchemist"><div class="initial"><div class="alchemisttitle">In this house of mine</div></div><div class="alchemist1b"></div><div class="alchemist2b"></div><div class="alchemistpic" style="background: url('https://data.whicdn.com/images/302084576/original.gif');"></div><div class="alchemist3b"></div><div class="alchemist4b"></div><div class="alchemistly"><div class="alchemisttitle2"><div class="initial">nothing ever comes without a consequence or cost</div></div></div><div class="alchemisttxt">
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Ich bring mich um!</span>, schoss es Theodore durch den Kopf, als er Gewächshaus Nummer 2 betrat und ihm das aufgeregte Geschnatter seiner Mitschüler entgegenschlug. Missmutig sah er sich um. Obwohl er normalerweise überpünktlich war, hielten die neuen Schulsprecherverpflichtungen ihn seit diesem Jahr regelmäßig so sehr auf Trab, dass er nicht selten der letzte Schüler war, der knapp vor Unterrichtsbeginn im jeweiligen Klassenraum eintrudelte. Da er für gewöhnlich entsprechend früh für den Unterricht auf der Matte stand, war er es bislang gewohnt gewesen, die Freiheit zu haben, sich seinen Sitzplatz nach Belieben aussuchen zu können. Nun aber blieb ihm nicht viel anderes übrig als sich einen Platz freihalten zu lassen, oder, wenn er wie in diesem Fall der einzige aus seinem Freundeskreis war, der den Kurs belegte, sich mit dem Platz zufrieden zu geben, der freigeblieben war - etwas, das Theodore ausgesprochen missfiel.<br />
Er machte sich nicht einmal die Mühe, einen geschlagenen Seufzer zu unterdrücken. Mit vielen hier kam er nur leidlich zurecht, was sich nach den Geschehnissen des vergangenen Jahres nicht gerade zum Besseren gewendet hatte. Und was den stolzen Rest der anwesenden Mitschüler anging... würde er es wohl bevorzugen, sie nach diesem Jahr nie wieder sehen zu müssen... sein Blick fiel schlussendlich auf Schlammblut Tozier, der sich an einem Arbeitspult im hinteren Mittelfeld des Gewächshauses niedergelassen hatte und neben dem augenscheinlich der letzte Platz frei war. Die Versuchung, auf dem Absatz wieder kehrt zu machen und Professor Sprout eine Ausrede über Kopfschmerzen oder Übelkeit aufzutischen, wallte instinktiv in Theodore hoch, doch er zwang sich zur Ruhe. Dies war ein wichtiges Jahr und er freute sich auf das Ende seiner Zeit in Hogwarts. Er würde seinen Abschluss gewiss nicht aufs Spiel setzen; erst recht nicht dafür, um einem Deppen wie Stellan Tozier aus dem Weg zu gehen.<br />
<span style="color: #d1b159;" class="mycode_color">„Tozier“</span>, grüßte Theodore den Ravenclaw müde, ohne übertriebene Inbrunst und ohne sich die Mühe zu machen, den anderen höflicherweise zu fragen, ob der Platz neben ihm überhaupt noch frei war. Als er saß, machte er sich daran, den Wälzer, den sie dieses Jahr für Kräuterkunde hatten anschaffen müssen, aus der Tasche zu holen, wobei er sich Mühe gab, sich durch nichts anmerken zu lassen, dass die unmittelbare Gegenwart Stellans ihn störte. Es schien wohl sein Schicksal zu sein, die nächsten 90 Minuten mit diesem Quälgeist zu verbringen. Vorbildlich kramte er noch Tinte, Pergament und Feder hervor und kurz darauf schlangen sich in seiner geschwungenen Handschrift Datum sowie das heutige Thema über das Pergament. Einigermaßen zufrieden mit seiner Vorbereitung, starrte er kurz hinüber auf Stellans Hälfte des Tisches, fast schon als hoffte er auf eine Gelegenheit, mal wieder eine abfällige Bemerkung über dessen grausame Handschrift oder seine erbärmliche Rechtschreibung von sich geben zu können.</div></div></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Monsters stuck in your head, monsters under your bed]]></title>
			<link>https://draco-dormiens.de/showthread.php?tid=47</link>
			<pubDate>Mon, 08 Mar 2021 22:17:51 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://draco-dormiens.de/member.php?action=profile&uid=9">Theodore Nott</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://draco-dormiens.de/showthread.php?tid=47</guid>
			<description><![CDATA[<center><div class="alchemist"><div class="initial"><div class="alchemisttitle">Monsters stuck in your head</div></div><div class="alchemist1b"></div><div class="alchemist2b"></div><div class="alchemistpic" style="background: url('https://data.whicdn.com/images/217847570/original.gif');"></div><div class="alchemist3b"></div><div class="alchemist4b"></div><div class="alchemistly"><div class="alchemisttitle2"><div class="initial">Monsters under your bed</div></div></div><div class="alchemisttxt">
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Was zum...-</span>, fuhr es Theodore durch den Kopf, als er sich leicht schwankend auf die Beine rappelte und mit einem Schlenker seines Zauberstabes den Straßendreck von seiner Hose entfernte - er hatte die Apparierprüfung erst vergangene Woche abgelegt und es würde wohl noch eine Weile dauern, bis er sich an diese Methode der 'Fortbewegung' gewöhnt hatte. Trotzdem. Besser als der Fahrende Ritter war es allemal, auch wenn man jedes Mal Gefahr lief, sich zu zersplintern, wenn man nur im falschen Moment abgelenkt wurde.<br />
Unwillkürlich zog Theodore seine Stirn in Falten, als er sich in der schäbigen Siedlung umsah, in der er gelandet war. Jaywick - bis zum heutigen Tage hatte er noch nie etwas von diesem Muggeldorf gehört und ein Blick genügte, um zu wissen, warum: kleine, schiefe, halb verfallene Häuser zwängten sich dicht aneinander; Gerümpel und ausrangierte Möbel - oder das, was von ihnen übrig war - stapelten sich in jeder möglichen und unmöglichen Ecke. Unkraut hatte den bröckeligen Aspahlt aufgesprengt und wucherte ungehindert auf der Straße und in den Einfahrten. Irgendwo kläffte ein Hund, ein zweiter stimmte ein und Theodore verzog das Gesicht. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Was bei Merlin macht Daphne hier?</span><br />
Er konnte sich kaum vorstellen, dass sie sich freiwillig auch nur auf zehn Meilen an eine solche... Örtlichkeit heranwagen würde. Er würde es selbst nicht tun - Salazar bewahre! - wenn das Armband, das er ihr kürzlich geschenkt hatte, nicht zweifelsfrei anzeigte, dass Daphne sich wohl, aus welchem Grund auch immer, in diesem heruntergekommenen Kaff aufhielt und die Neugier ihn schlicht dazu getrieben hatte, ihr zu folgen.<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> Na gut, vielleicht ein bisschen mehr als nur 'Neugier'...</span>, gestand Theodore sich selbst eine Spur widerwillig ein.<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Vielleicht besucht sie die Crabbes?</span>, fragte er sich. Andererseits konnte er sich selbst bei diesen Deppen kaum vorstellen, dass sie in einer solchen Gegend wohnten und dass Daphne ausgerechnet Vielfraß Vincent besuchte, erschien ihm noch unwahrscheinlicher. Auf der anderen Seite hatte die Vorstellung aber auch etwas Beunruhigendes - was, wenn Daphne tatsächlich andere Typen besuchte? Wäre das so unwahrscheinlich? Vielleicht keinen Crabbe, aber es gab genügend Kerle, die nicht übergewichtig waren und immer schwitzten- <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Schluss damit!</span>, rief Theodore sich selbst zur Raison und richtete sein Augenmerk stattdessen auf das schiefe Haus - oder wohl eher auf die schiefe <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Hütte</span> - in der sich Daphne befand. Der Putz war zu großen Teilen abgebröckelt und das schlampig gedeckte Dach hatte sicher auch schon einmal bessere Zeiten gesehen.<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Und nun? </span>Theodore schnaubte. Einen Moment zögerte er noch, dann riss er sich zusammen. In Ermangelug eines besseren Einfalls, aber gleichzeitig mit einer gehörigen Portion Widerwillen, einer Muggel-Bruchbude derart nahe zu kommen, näherte er sich dieser höchst zweifelhaften Behausung - zögerte noch einmal - dann hob er die Hand und klopfte. Er hatte nicht die geringste Ahnung, was er tun wollte, wenn man öffnete, was er sagen sollte... Das ganze war eine absolut unüberlegte Kurzschlusshandlung, die für ihn eigentlich untypisch war und mit der er sich nicht unbedingt wohlfühlte. Doch nun war es wohl oder übel zu spät, wenn er nicht auf der Stelle wieder disapparieren wollte, denn von drinnen ertönte nun das Scharren eines Stuhls und kurz darauf näherten sich langsame Schritte der Haustür.</div></div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><div class="alchemist"><div class="initial"><div class="alchemisttitle">Monsters stuck in your head</div></div><div class="alchemist1b"></div><div class="alchemist2b"></div><div class="alchemistpic" style="background: url('https://data.whicdn.com/images/217847570/original.gif');"></div><div class="alchemist3b"></div><div class="alchemist4b"></div><div class="alchemistly"><div class="alchemisttitle2"><div class="initial">Monsters under your bed</div></div></div><div class="alchemisttxt">
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Was zum...-</span>, fuhr es Theodore durch den Kopf, als er sich leicht schwankend auf die Beine rappelte und mit einem Schlenker seines Zauberstabes den Straßendreck von seiner Hose entfernte - er hatte die Apparierprüfung erst vergangene Woche abgelegt und es würde wohl noch eine Weile dauern, bis er sich an diese Methode der 'Fortbewegung' gewöhnt hatte. Trotzdem. Besser als der Fahrende Ritter war es allemal, auch wenn man jedes Mal Gefahr lief, sich zu zersplintern, wenn man nur im falschen Moment abgelenkt wurde.<br />
Unwillkürlich zog Theodore seine Stirn in Falten, als er sich in der schäbigen Siedlung umsah, in der er gelandet war. Jaywick - bis zum heutigen Tage hatte er noch nie etwas von diesem Muggeldorf gehört und ein Blick genügte, um zu wissen, warum: kleine, schiefe, halb verfallene Häuser zwängten sich dicht aneinander; Gerümpel und ausrangierte Möbel - oder das, was von ihnen übrig war - stapelten sich in jeder möglichen und unmöglichen Ecke. Unkraut hatte den bröckeligen Aspahlt aufgesprengt und wucherte ungehindert auf der Straße und in den Einfahrten. Irgendwo kläffte ein Hund, ein zweiter stimmte ein und Theodore verzog das Gesicht. <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Was bei Merlin macht Daphne hier?</span><br />
Er konnte sich kaum vorstellen, dass sie sich freiwillig auch nur auf zehn Meilen an eine solche... Örtlichkeit heranwagen würde. Er würde es selbst nicht tun - Salazar bewahre! - wenn das Armband, das er ihr kürzlich geschenkt hatte, nicht zweifelsfrei anzeigte, dass Daphne sich wohl, aus welchem Grund auch immer, in diesem heruntergekommenen Kaff aufhielt und die Neugier ihn schlicht dazu getrieben hatte, ihr zu folgen.<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"> Na gut, vielleicht ein bisschen mehr als nur 'Neugier'...</span>, gestand Theodore sich selbst eine Spur widerwillig ein.<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Vielleicht besucht sie die Crabbes?</span>, fragte er sich. Andererseits konnte er sich selbst bei diesen Deppen kaum vorstellen, dass sie in einer solchen Gegend wohnten und dass Daphne ausgerechnet Vielfraß Vincent besuchte, erschien ihm noch unwahrscheinlicher. Auf der anderen Seite hatte die Vorstellung aber auch etwas Beunruhigendes - was, wenn Daphne tatsächlich andere Typen besuchte? Wäre das so unwahrscheinlich? Vielleicht keinen Crabbe, aber es gab genügend Kerle, die nicht übergewichtig waren und immer schwitzten- <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Schluss damit!</span>, rief Theodore sich selbst zur Raison und richtete sein Augenmerk stattdessen auf das schiefe Haus - oder wohl eher auf die schiefe <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Hütte</span> - in der sich Daphne befand. Der Putz war zu großen Teilen abgebröckelt und das schlampig gedeckte Dach hatte sicher auch schon einmal bessere Zeiten gesehen.<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Und nun? </span>Theodore schnaubte. Einen Moment zögerte er noch, dann riss er sich zusammen. In Ermangelug eines besseren Einfalls, aber gleichzeitig mit einer gehörigen Portion Widerwillen, einer Muggel-Bruchbude derart nahe zu kommen, näherte er sich dieser höchst zweifelhaften Behausung - zögerte noch einmal - dann hob er die Hand und klopfte. Er hatte nicht die geringste Ahnung, was er tun wollte, wenn man öffnete, was er sagen sollte... Das ganze war eine absolut unüberlegte Kurzschlusshandlung, die für ihn eigentlich untypisch war und mit der er sich nicht unbedingt wohlfühlte. Doch nun war es wohl oder übel zu spät, wenn er nicht auf der Stelle wieder disapparieren wollte, denn von drinnen ertönte nun das Scharren eines Stuhls und kurz darauf näherten sich langsame Schritte der Haustür.</div></div></center>]]></content:encoded>
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